ÜBER UNS

Das Eine Welt Forum Düsseldorf e.V. ist ein Netzwerk für Entwicklungszusammenarbeit in Düsseldorf und fördert die Eine Welt Arbeit durch:

  • Vernetzung der Initiativen
  • Mitarbeit in politischen und bürgerschaftlichen Gremien
  • Akquisition von Sponsoren
  • Partizipation in Arbeitsgruppen und Bündnissen
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Kulturkooperationen und Bildungsarbeit

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Das Eine Welt Forum Düsseldorf e.V. wird gefördert durch

das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz der Landeshauptstadt Düsseldorf!

A

  • Agenda 2030

Die Agenda 2030 umfasst 17 Ziele für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Entwicklung. Sie wurde im September 2015 von den Mitgliedsstaaten der Vereinigten Nationen einstimmig verabschiedet und gilt für alle Länder gleichermaßen. Die Ziele werden auch Sustainable Development Goals genannt (siehe unten).

  • Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke agl e.V.

Die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke koordiniert und vernetzt die 16 Landesnetzwerke untereinander, zu denen u.a. auch das Eine Welt Netz NRW. Im Einsatz für globale Gerechtigkeit und ein nachhaltiges Leben stärkt die agl zivilgesellschaftliches Engagement und stärkt Eine-Welt-Themen in Politik und öffentlicher Debatte. Als Mitglied des Eine Welt Netzes NRW und durch die Teilnahme am bundesweiten Promotor*innenprogramm, welches von der agl maßgeblich mitorganisiert wird, haben auch wir Berührungspunkte mit der agl.

  • Apartheid

Der Begriff Apartheid geht auf ein gesellschaftlich-politisches System in Südafrika zurück, welches v.a. von 1930 – 1980 vorherrschend war. Es bezeichnet ein System der strikten Rassentrennung, nach der ethnische Gruppen (vorwiegend weiße und dunkelhäutige Menschen) strikt von einander getrennt wurden. Beispielhaft sind hier einzelne Sitzplätze in öffentlichen Verkehrsmitteln, die nur von weißen Menschen benutzt werden durften.

B

  • Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) 

Der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen, kurz: UNFPA, beschäftigt sich mit den Fragen rund um das Bevölkerungswachstum in Ländern des Globalen Südens. Dabei soll es insbesondere auch um Fragen der reproduktiven und sexuellen Gesundheit, Fragen der Geschlechtergerechtigkeit und Fragen der Bildung und Familienplanung. Dabei wird er von den freiwilligen Beiträgen der Mitgliedsländer sowie von privaten Organisationen und Stiftungen finanziell getragen. 

  • Bilateralismus

Bilateralismus beschreibt Abkommen und Verhandlungen, die lediglich zwischen zwei Parteien stattfinden und ist damit das Gegenstück vom Multilateralismus. Der Begriff ist vor allem in der Politik und der Wirtschaft gebräuchlich.

C

  • Cash Crops

Zu den Cash Crops zählen solche landwirtschaftlichen Produkte, die ausschließlich für den Markt angebaut werden und nicht für die Selbstversorgung der Bauern oder des Landes verwendet werden. Dazu zählen vor allem Kaffee, Kakao oder Baumwolle.

D

  • Diskriminierung

Diskriminierung bedeutet, die Benachteiligung oder Herabwürdigung von Personen oder Gruppen durch bestimmte Wertvorstellungen oder aufgrund unbewusster Einstellungen, Stereotype oder Assoziationen.

  • Düsseldorf- Café

Der Düsseldorf-Café ist ein gemeinsames FairTrade – Projekt des Eine Welt Forums Düsseldorf und der Landeshauptstadt Düsseldorf. Der Kaffee wird in zahlreichen Supermärkten, Cafés, Kirchengemeinden und anderen öffentlichen Einrichtungen in Düsseldorf verkauft und zeichnet sich durch seinen nachhaltigen Anbau aus, für das der Kaffee auch das Fair Trade Siegel erhalten hat.

E

  • Eine Welt Netz NRW

Seit 1991 fungiert das Eine Welt Netz NRW als Landesnetzwerk für entwicklungspolitische Vereine und Engagierte in ganz Nordrhein-Westfalen. Dabei geht es um die Beratung und Vernetzung von Ehrenamtlichen, internationale Freiwilligendienste, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die politische Interessenvertretung der Zivilgesellschaft. Das Eine Welt Forum Düsseldorf e.V. ist Mitglied im Eine Welt Netz NRW.

  • Empowerment

Empowerment steht in erster Linie für den Begriff der „Selbstbemächtigung“. In der Entwicklungspolitik beschreibt der Begriff aber vor allem einen Prozess, durch den das Selbstvertrauen benachteiligter Gruppen gestärkt werden soll. Menschen sollen nicht nur aktiv ihre Meinung artikulieren können, sondern auch am politischen Prozess beteiligt werden. 

  • Entwicklungspolitik

Entwicklungspolitik ist ein Überbegriff für staatliche Programme und Strategien, die die politische, wirtschaftliche und soziale Situation in Entwicklungsländern verbessern sollen. Zu den Zielen von Entwicklungspolitik zählen vor allem die Armutsbekämpfung, die Friedenssicherung, das Garantieren von Menschenrechten sowie der nachhaltige Umweltschutz.

  • Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) 

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen, kurz: UNDP, ist ein besonders wichtiger Exekutivausschuss der UN-Vollversammlung. Er beschäftigt sich mit der Umsetzung der Agenda 2030 und somit der SDGs. Das UNDP arbeitet in über 170 Ländern für die Ausmerzung von Armut, die Reduktion von Ungleichheiten. Das UNDP präsentiert Leitlinien für eine gute und gelungene Entwicklungsstrategie. Diese besteht aus: Verhinderung von Armut, gute, gerechte, friedliche und inklusive Regierungsführung; Krisenprävention und Resilienzaufbau; Umwelt- und Klimaschutz; saubere und bezahlbare Energie; Empowerment und Geschlechtergerechtigkeit. Der Leiter des UNDP ist nach dem Generalsekretär und dessen Stellvertreter der dritthöchste Repräsentant der UN. 

  • Eurozentrismus

Eurozentrismus bezeichnet die Annahme, dass die historische Entwicklung westlicher Länder das Maß aller Dinge darstellen. An dem westlichen Modell werden die Geschichten und gesellschaftliche Formationen aller Länder gemessen. Unterschiede der Gesellschaften des globalen Süden zu denen, der westlichen Gesellschaften werden grundsätzlich als defizitär gesehen. Nur der westliche Standard ist der richtige und bessere.

F

  • Fairer Handel (auch: FairTrade)

Fairer Handel beschreibt einen kontrollierten Handel, durch den die Arbeiter und Erzeuger gehandelter Produkte stets einen festen Mindestpreis bekommen, unabhängig von der Marktsituation. Das beugt vor allem der Arbeiterausbeutung und Kinderarbeit vor.

G

  • Gender (Equality)

Der Begriff beschreibt den Prozess der Gleichstellung zwischen allen Geschlechtern. Dabei geht es vor allem um eine Chancengleichheit im Hinblick auf das persönliche und berufliche Entwicklungspotential, die rechtliche Gleichstellung und die individuelle Freiheit.

  • Globalisierung 

Globalisierung beschreibt die zunehmenden, weltweiten Verflechtungen zwischen Individuen, Gesellschaften und Staaten innerhalb zahlreicher Felder. Dazu zählen zum Beispiel die Bereiche Wirtschaft, Umwelt, Kommunikation, Politik und Kultur.

H

  • Humanitäre Hilfe

Humanitäre Hilfe unterstützt Menschen, die sich durch Krisen, Konflikte oder Naturkatastrophen in einer akuten Notlage befinden. Ziel ist es, betroffenen Menschen Sicherheit zu garantieren, ihnen eine Lebensperspektive zu geben und das menschliche Leid zu lindern. 

I

  • Imperialismus

Imperialismus bezeichnet jede Art von Unternehmung, um ein transkontinentales Imperium aufzubauen und die eigenen nationalen Interessen in der internationalen Politik durchzusetzen. Es wird hierbei, im Gegensatz zum Kolonialismus, auch eine informelle Steuerung ohne direkte Territorialansprüche eingeschlossen.

  • International Development Association (IDA)

Die IDA ist eine internationale Entwicklungsorganisation, deren Ziel die Armutsbekämpfung in Ländern mit besonders niedrigem Einkommen ist. Dazu vergibt sie zinslose Langzeit-Kredite an betroffene Entwicklungsländer.

J

  • Johannesburg Gipfel

Der Johannesburg Gipfel fand 2002 statt und widmete sich dem Thema der nachhaltigen Entwicklung. Durch den Weltgipfel erhielt die nachhaltige Entwicklung neue Prioritäten, Zielmarken und Umsetzungsprogramme, was den Weg für künftige Veränderungen ebnete. Darüber hinaus wurden erstmals konkrete Aktionspläne und quantifizierbare Ziele für den Bereich der Nachhaltigkeit festgelegt.

K

  • Kolonialismus

Als Kolonialismus wird die Aneignung auswärtiger Gebiete sowie die Unterwerfung, Vertreibung oder Ermordung der ansässigen Bevölkerung durch eine Kolonialherrschaft bezeichnet. Dabei stehen sich die Parteien kulturell meist fremd gegenüber. Der Begriff ist eng verbunden mit dem damaligen Glauben an eine rassische Höherwertigkeit.

  • Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) 

Die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung kurz: UNCTAD, ist ein ständig tagendes Organ der UN-Vollversammlung, bei dem es um die Förderung von Handelsbeziehungen zwischen Ländern des Globalen Nordens mit Ländern des Globalen Südens geht. Bei der UNCTAD, die als vollständige Konferenz aller UN-Mitgliedsländer, in einem regulären Turnus von vier Jahren zusammentrifft, gibt es Unterausschüsse, die sich mit den Themen Armutsbekämpfung, Internationaler Warenverkehr und Zusammenarbeit zwischen Entwicklungsländern beschäftigt. 

L

  • Least Developed Countries – LDCs

Dieser Begriff wurde von der UN als sozioökonomischer Status definiert und beschreibt jene Entwicklungsländer, die am wenigsten entwickelt und besonders arm sind. Momentan fallen 46 Länder unter diesen Status, darunter auch Ruanda, Afghanistan und Haiti.

  • Lieferkettengesetz

Das Lieferkettengesetz ist ein geplantes Gesetz, das Unternehmen zur Achtung der Menschenrechte in ihren globalen Lieferketten verpflichten soll. Das Gesetz wurde im September 2020 in Deutschland verabschiedet und soll 2023 in Kraft treten. Auch weitere Länder und die EU diskutieren bereits über eigene Entwürfe.

M

  • Menschenrechte

Als Menschenrechte werden jene Rechte bezeichnet, die allen Menschen gleichermaßen zustehen. Konkret bezieht sich der Begriff auf 30 grundlegende Menschenrechte, die 1948 von den vereinten Nationen beschlossen wurden. Dazu zählen unter anderem das Recht auf Leben und Freiheit, das Recht auf Gleichheit sowie der Schutz der Menschenwürde.

  • Multilateralismus

Multilateralismus beschreibt die Zusammenarbeit mehrerer Staaten oder Partner. Im internationalen Raum beziehen sich diese Verträge vor allem auf die Lösung gesellschaftlicher und politischer Probleme, aber auch bei Handelsabkommen spielt Multilateralismus eine zunehmend wichtige Rolle.

N

  • Nachhaltige Entwicklung

Der Begriff bezeichnet eine Entwicklung, die auf die Bedürfnisse der jetzigen Generation ausgerichtet ist, ohne die Möglichkeiten der zukünftigen Generationen zu gefährden. Der Ursprung liegt in der Idee der Nachhaltigkeit. womit sich der Begriff heute vor allem auf dessen ökonomische, soziologische und ökologische Aspekte bezieht. Die 2015 verabschiedete Agenda 2030 legte 17 Ziele fest, die die Nachhaltige Entwicklung garantieren sollen.

O

  • OECD

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wurde 1961 von 20 Ländern gegründet. Heute umfasst die Organisation 37 Mitgliedsstaaten, vorwiegend aus gut entwickelten Staaten. Die OECD hat ihren Hauptsitz in Paris und fördert eine Politik, die zu steigendem Wirtschaftswachstum und einem erhöhtem Lebensstandard in den Mitgliedsstaaten führen soll. Sie will eine gesunde Entwicklung des Welthandels fördern. Die OECD wird auch eine Organisation des Nordens genannt.

  • Öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (ODA) 

ODA werden die Mittel genannt, die die Mitgliedsländer des Entwicklungshilfeausschusses den Entwicklungsländern für Entwicklungsvorhaben zur Verfügung stellen. Die Hilfen umfassen die Bereitstellung finanzieller, technischer und personeller Leistungen.

  • Ökozid

Ein Ökozid im umweltrechtlichen Sinne ist eine kriminelle Aktivität, die gegen die Prinzipien der Umweltgerechtigkeit verstößt, z.B. die erhebliche Schädigung von Ökosystemen mit Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Gesundheit einer Art.

P

  • Pariser Klimaabkommen 

Das Pariser Klimaabkommen ist eine 2015 unterzeichnete Vereinbarung von 195 Ländern mit dem Bestreben des nachhaltigen Klimaschutzes. Ein zentrales Ziel des Abkommens ist die Begrenzung der menschengemachten globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 °C. 

  • Postkolonialismus

Der Postkolonialismus ist eine Theorierichtung in den internationalen Beziehungen und untersucht kritisch die Strukturen von Macht und Herrschaft, sowie die Nachwirkungen der Strukturen des Kolonialismus in gegenwärtigen internationalen Gefügen.

R

  • Racial Equality

Racial Equality beschreibt eine Gleichstellung zwischen Menschen aller ethnischen Kulturen. Ziel ist eine Chancengleichheit aller Individuen, unabhängig ihrer Herkunft oder Hautfarbe. Ähnlich wie bei der Gender Equality geht es auch hier vor allem um eine rechtliche Gleichstellung, das Sichern eines umfassenden Entwicklungspotentials und das Garantieren der individuellen Freiheit.

  • Rassismuskritik 

Rassismuskritik untersucht, wie Rassismus eine Gesellschaft prägt. Sie thematisiert den Einfluss von Rassismus auf individuelle Identitäten, Chancen und Handlungen. Abseits der individuellen Ebene werden darüber hinaus auch Gruppen und Institutionen untersucht. 

  • Rio-Konferenz 1992 

Die Rio-Konferenz über Umwelt und Entwicklung fand 1992 statt und gilt als Meilenstein für die Integration von Umwelt- und Entwicklungsbestreben. Wichtige Ergebnisse der Konferenz sind die Agenda 21 (Aktionsprogramm zur nachhaltigen Entwicklung), die Rio-Erklärung über Umwelt und Entwicklung (27 Grundsätze zu Umweltschutz und nachhaltiger Entwicklung) sowie die Klimarahmenkonvention (internationales Umweltabkommen). 

S

  • Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) 

Das Stockholmer internationale Friedensforschungsinstitut, kurz SIPRI, beschäftigt sich in seiner Forschung besonders mit den Aspekten Konflikt, Frieden und Sicherheit. Bekannt ist es vor allem für seine jährlichen Berichte zu den internationalen Rüstungsausgaben im SIPRI Yearbook. Darüber hinaus gibt das Stockholmer Institut Jahresberichte und Sonderdokumentationen heraus, die auf unterschiedliche Herausforderungen der heutigen Globalisierung eingehen. 1982 wurde das Institut mit dem UNESCO-Preis für Friedenserziehung ausgezeichnet. 

  • Schuldenerlass

Der Begriff des Schuldenerlasses bezieht sich hier vor allem auf das Erlassen der Schulden von Entwicklungsländer. Ziel ist nicht nur, dass die Entwicklungsländer von ihren (meist sehr hohen) Schulden befreit werden, sondern auch, dass sich die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Staaten verbessern und die Gesamtwirtschaftslage stabilisiert werden kann.

  • Sustainable Development Goals

2015 haben die Vereinten Nationen 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Unter anderem zählen dazu das Bekämpfen des Welthungers und der Armut, das Schaffen von qualitativer Bildung für alle Menschen, der Schutz des Lebens an Land und unter Wasser sowie aktive Aktionen gegen den Klimawandel. 

T

  • Transfair e.V.

Transfair ist eine unabhängige Initiative zur Förderung des fairen Handels und vertritt Fairtrade in Deutschland. Bekannt ist Transfair vor allem für sein Fairtrade Siegel, dass der Verein an deutsche Produkte vergibt.

U

  • UN-Forschungsinstitut für soziale Entwicklung (UNRISD)

Das UN-Forschungsinstitut für soziale Entwicklung, kurz: UNRISD, ist ein Forschungsinstitut der Vereinten Nationen, das die sozialen Dimensionen aktueller Entwicklungsprozesse erforscht. Dabei liegt der Fokus vor allem auf Entwicklungsländern. Zweck des Instituts ist in erster Linie die Unterstützung internationaler und nationaler Institutionen durch Lieferung fundierter Informationen.

V

  • Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO)

1995 gegründet setzt sich VENRO bundesweit für eine Vernetzung von Nichtregierungsorganisationen im Bereich Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe ein. VENRO steht für eine gerechte Gestaltung der Globalisierung, für die Wahrung von Menschenrechten und die Überwindung von globaler Ungleichheit und Armut. Das Eine Welt Netz NRW, in dem auch wir Mitglied sind, ist Mitglied bei VENRO.

  • Vereinte Nationen

Die Vereinten Nationen sind ein zwischenstaatlicher Zusammenschluss von mittlerweile 193 Ländern der Welt. Sie haben sich 1945 gegründet, mit dem Ziel den Frieden in der Welt dauerhaft zu sichern. Mittlerweile sind die Vereinten Nationen aber in sämtlichen Politikfeldern vertreten und fördern eine supranationale Gemeinschaft.

W

  • Weltbevölkerungskonferenz (ICPD)

Die Weltbevölkerungskonferenz ist ein von der UNO veranstalteter Gipfel zu Fragen Weltbevölkerung. Besondere Beachtung erfuhr die Weltbevölkerungskonferenz von Kairo 1994, bei der ein Aktionsprogramm für reproduktive Gesundheit und reproduktive Rechte beschlossen wurde, welches vorsah bis 2014 allen Menschen Zugang zu Sexualaufklärung, Empfängnisverhütung und Familienplanung zur Verfügung zu stellen. Die Ziele der Kairoer Weltbevölkerungskonferenz wurde auch die Agenda 2030 (SDGs) fortlaufend integriert und spielen eine wichtige Rolle im Bereich der Erreichung der Gleichstellung der Geschlechter (SDG 5).

  • White Savorism

Der White Savior (deutsch: weißer Retter) ist eine häufig auftretende Figur in Filmen und Literatur. Die Figur des White Savior ist eine stereotypische, weiße Person, die eine dunkelhäutige Person aus einer Notlage rettet. Dadurch wird aber auch vermittelt, dass schwarze Menschen nicht in der Lage seien, sich selbst zu helfen und stets von weißen Personen gerettet werden müssen. Dieses Phänomen ist auch außerhalb von literarischen Werken in der Realität zu beobachten.

X

  • Xenophobie

Xenophobie, oder auch Fremdenfeindlichkeit, beschreibt eine Einstellung von Personen, die Menschen aus anderen Kulturen, Ländern oder Regionen aggressiv ablehnen. Begründet wird die Ablehnung durch die sozialen, religiösen, kulturellen oder sprachlichen Unterschiede. Eng verbunden mit der Fremdenfeindlichkeit ist die Angst vor dem Fremden. 

Z

  • Zivilgesellschaft

Die Zivilgesellschaft beschreibt eine Gesellschaftsform in den westlichen Demokratien, die durch die aktive Partizipation und das Engagement ihrer Bürger getragen und weiterentwickelt wird.