ÜBER UNS

Das Eine Welt Forum Düsseldorf e.V. ist ein Netzwerk für Entwicklungszusammenarbeit in Düsseldorf und fördert die Eine Welt Arbeit durch:

  • Vernetzung der Initiativen
  • Mitarbeit in politischen und bürgerschaftlichen Gremien
  • Akquisition von Sponsoren
  • Partizipation in Arbeitsgruppen und Bündnissen
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Kulturkooperationen und Bildungsarbeit

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Das Eine Welt Forum Düsseldorf e.V. wird gefördert durch

das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz der Landeshauptstadt Düsseldorf!

06.06.2013 16:00 - 07.06.2013 18:00 Uhr
Theater

Veranstalter:
Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1 40211 Düsseldorf

FAUSTIN LINYEKULA & CCN-BALLET DE LORRAINE

Deutschlandpremiere am Donnerstag, 6. Juni um 18.00 Uhr
Weitere Vorstellung am Freitag, 7. Juni um 20.00 Uhr
Der kongolesische Choreograf Faustin Linyekula ist ein Reisender zwischen den Welten – und durch die Zeiten. Seine international gefeierte Produktion ,La Création du monde 1923-2012’ erforscht mit 25 Tänzern des CCN-Ballet de Lorraine aus aktueller Perspektive die gegenseitige Wahrnehmung des Fremden zwischen Europa und Afrika.
Dafür nutzt er den Rückgriff auf historisches Material: ‚La Création du monde’, uraufgeführt 1923 am Pariser Théatre du Champs-Élysées. Der Komponist Darius Milhaud, der kubistische Maler Fernand Léger, der Schriftsteller Blaise Cendrars und der Choreograf Jean Börlin schufen mit diesem sogenannten „ballet négre“ eine symbolische Schöpfungsgeschichte, Afrika sollte in einer Art naiv-paradiesischen Projektion den künstlerischen Neubeginn nach den Katastrophen des I. Weltkrieges versinnbildlichen. Der brutale Kontext der kolonialen Ausbeutung blieb dabei außen vor.
Faustin Linyekula integriert nun das Originalstück von 1923, rekonstruiert von Millicent Hodson und Kenneth Archer, wie ein Zitat in seine eigene Choreografie zum Thema Aneignung und Fremdheit. „Wir haben gelernt, mit dem Blick des Westens auf uns selbst zu schauen“, sagt er. Ist das so geblieben? Oder haben sich afrikanische und europäische Sichtweisen voneinander tatsächlich geändert?
Die Nachwirkungen des Kolonialismus auf Körperbilder und Bewegungsspielräume im Zeitalter der Globalisierung: Mit ,La Création du monde 1923-2012’ erhält die Begegnung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die Diskussion um Tradition und Modernität, Erinnerung und Verantwortung einen ebenso ernsthaften wie spektakulären künstlerischen Ausdruck.
Kartenbestellung:
Telefonisch unter: 0211 – 36 99 11 (Montag bis Samstag 11:00 bis 18:30) oder online unter www.tanzkongress.de