ÜBER UNS

Das Eine Welt Forum Düsseldorf e.V. ist ein Netzwerk für Entwicklungszusammenarbeit in Düsseldorf und fördert die Eine Welt Arbeit durch:

  • Vernetzung der Initiativen
  • Mitarbeit in politischen und bürgerschaftlichen Gremien
  • Akquisition von Sponsoren
  • Partizipation in Arbeitsgruppen und Bündnissen
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Kulturkooperationen und Bildungsarbeit

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Schirmleute EINE WELT TAGE:

●   Dr. Stephan Keller Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf

●   Simone Bruns, Direktorin der Volkshochschule Düsseldorf

●   Wilfried Schulz, Generalintendant des Düsseldorfer Schauspielhauses

01.01.1970 00:00 - 00:00 Uhr
Sonstiges

Veranstalter:
Tanzhaus nrw Erkrather Str. 30

„Coup Fatal“

Der Maßanzug aus Frankreich, die blaue Markenkrawatte, der zitronenfarbene Blouson, Sonnenbrille und Pelzmantel – der Auftritt der „Sapeurs“, der Dandys aus Kinshasa, ist stets elegant, modisch aufwändig zusammengestellt und gestenreich. „Coup Fatal“ ist inspiriert durch die Attitüde der „Sapeurs“, ihre Lebensfreude, aber auch ihren kreativen Widerstand gegen die widrigen gesellschaftlichen Umstände, und entstand als transkontinentale Zusammenarbeit zwischen dem kongolesischen Countertenor Serge Kakudji, 12 Musikern aus Kinshasa, dem königlichen Stadttheater in Brüssel (KVS) und Alain Platels les ballets C de la B.
In Szene gesetzt durch den belgischen Regisseur und Choreografen Alain Platel, versteht sich „Coup Fatal“, übersetzt so viel wie „Todesstoß“, vor allem als inszeniertes Konzert. Die klagende Schwere barocker Musik von Monteverdi, Händel, Vivaldi und Gluck trifft hier auf traditionelle und populäre Rhythmen des Kongo, auf Rock und Jazz. Musikalisch klug durch Fabrizio Cassol und Rodriguez Vangama arrangiert, lassen die brillanten Akteure so nicht nur eine Hommage an die Musik des Barock entstehen, sondern auch eine Würdigung der Unbeugsamkeit der „Sapeurs“. „In ihrer schillernden Pracht“, heißt es in der „Nachtkritik“, „bilden die barocken Klangwelten das utopische Gegengewicht zu einer tristen Wirklichkeit, erweitern und erhöhen sie – wie die leuchtenden Farben der Sapeurs-Anzüge.“