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25.11.2020 18:00 - 18:00 Uhr
Film
Veranstalter: kom!ma Düsseldorf
bambi Klosterstraße 78 40211 Düsseldorf
Born in Evin
Kom!ma bewirbt die Veranstaltung wie folgt:
Born in Evin erzählt die Geschichte von Regisseurin und Schauspielerin Maryam Zaree, die sich auf die Suche nach den gewaltvollen Umständen ihrer Geburt in einem der berüchtigtsten politischen Gefängnisse der Welt macht.
Nach einer Überlieferung im Talmud schwebt über jedem Kind, das geboren wird, eine Kerze, die das Wissen der Welt in sich trägt. Im Augenblick der Geburt aber wird sie ausgeblasen.
Die in Frankfurt aufgewachsene Schauspielerin und Autorin Maryam Zaree stellt dieses Bild an den Anfang ihres autobiografischen Regiedebüts „Born in Evin“. Das besondere Geheimnis, das über ihrem Leben stand, erfuhr sie durch die Indiskretion einer Tante: Sie wurde im berüchtigten Teheraner Foltergefängnis Evin geboren, das sie erst mit zwei Jahren zusammen mit ihrer Mutter verlassen konnte. Auch ihr leiblicher Vater überlebte, kam jedoch erst Jahre später frei. Mit dem Wissen darum wurde das Schweigen ihrer Mutter zum eigentlichen Thema. Als Zaree ihrer Mutter, der Frankfurter Psychologin und Grünen-Politikerin Nargess Eskandari-Grünberg, eine erste filmische Skizze zu ihrer Spurensuche zeigt, rührt sie diese zu Tränen. Sprechen aber kann sie über das Trauma noch immer nicht. Noch oft in dem Film von Maryam Zaree findet das Unsagbare ähnlich schmerzlich Ausdruck in der Sprachlosigkeit der Überlebenden.
Die Corona-Hygieneregelungen sind zwingend zu befolgen.