ÜBER UNS

Das Eine Welt Forum Düsseldorf e.V. ist ein Netzwerk für Entwicklungszusammenarbeit in Düsseldorf und fördert die Eine Welt Arbeit durch:

  • Vernetzung der Initiativen
  • Mitarbeit in politischen und bürgerschaftlichen Gremien
  • Akquisition von Sponsoren
  • Partizipation in Arbeitsgruppen und Bündnissen
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Kulturkooperationen und Bildungsarbeit

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Schirmleute EINE WELT TAGE:

●   Dr. Stephan Keller Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf

●   Simone Bruns, Direktorin der Volkshochschule Düsseldorf

●   Wilfried Schulz, Generalintendant des Düsseldorfer Schauspielhauses

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Lesezeit: 3 Minuten

Programm bis Ende November und das Café Eden

Im folgenden finden Sie den Pressetext der Stadt Düsseldorf vom 5. August über die 32. Düsseldorf eine Welt Tage.

Über 200 Veranstaltungen an 40 verschiedenen Orten im Stadtgebiet stehen unter dem Eine Welt Tage-Motto „Be Fair
To Me“

Angefangen hat alles mit rund 20 Programmpunkten in wenigen Wochen
Mitte der 1980er-Jahre – gewachsen ist daraus ein Programm-Marathon, der
bis in die Adventszeit das kulturelle Programm im Stadtgebiet mit prägen
wird: Bereits zum 32. Mal finden die Düsseldorfer Eine Welt Tage in diesem
Jahr statt. Unter dem Motto „Be Fair To Me“ lädt der Verein „Eine Welt Forum
Düsseldorf“ zu verschiedenen Veranstaltungen bis Ende November ein. „Die
Willkommenskultur in Düsseldorf hat in der Eine Welt Arbeit ihre Basis. Sie
lebt davon, dass man anderen Kulturen begegnet und sich das Miteinander
erarbeitet. 7.500 Menschen sind in dieser Stadt aufgenommen worden. Das
zeigt, Düsseldorf steht für Respekt, Toleranz und Humanität“, betonte
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche bei der Vorstellung des Programms zu den
Eine Welt Tagen im Rathaus.

Über 200 Veranstaltungen an 40 verschiedenen Orten im Stadtgebiet stehen
unter dem Eine Welt Tage-Motto „Be Fair To Me“. Der Reigen der Akteure ist
ebenso bunt gemischt wie das Programm, das zum Beispiel im August sechs
Konzerte mit Jazz und Weltmusik – mit den Schwerpunkten Brasilien und
Palermo – im Hofgarten beinhaltet, das Festival „11. Afrika-Tage in
Düsseldorf“ im Ulenbergpark (12. bis 14. August), das WIU – World in Union-
Fest im Ehrenhof (3. September) und die „Fairen Wochen“ im September, die
zudem im Zeichen der Jubiläen 20 Jahre Agenda-Beirat und 20 Jahre Eine
Welt-Beirat in Düsseldorf stehen.

„Bereits Anfang der 1990er-Jahre waren in Düsseldorf gut 9.000 Flüchtlinge
untergebracht. Damals wie heute geht es uns darum, einen Beitrag für das
Zusammenleben zu leisten, Neugier zu wecken und die Möglichkeit zu bieten,
sich über die Lebenssituation der anderen zu informieren. Ziel der Düsseldorfer Eine Welt Tage ist es, mehr Verständnis für Kulturen und
Menschen zu schaffen, Vorurteile gegen Unbekanntes und Fremdes
abzubauen und so für mehr Toleranz in der Welt zu sorgen“, erklärt Ladislav
Ceki, Geschäftsführer „Eine Welt Forum e.V. Düsseldorf“.

Das Programm ist bereits gestartet: Von Theater, Filmen, Lesungen,
Vorträgen, Diskussionen, Konzerten bis zu Ausstellungen erwartet die
Besucherinnen und Besucher ein buntes interkulturelles Programm. „Die Eine
Welt Tage bieten Interessierten aus ganz unterschiedlichen Bereichen
Gelegenheit, sich einzubringen. So haben wir in diesem Jahr erstmals das KIT
– Kunst im Tunnel mit dabei, wo ein Konzert und eine Austellung zum Thema
‚Myanmar‘ geboten werden. Neu ist auch die Kooperation mit dem Hetjens-
Museum, das tönerne Schätze der Keramik aus Lateinamerika präsentiert“, so
Ceki.

An den Eine Welt Tagen beteiligen sich schon traditionell die Düsseldorfer
Programmkinos im September und Oktober mit 30 Filmen zu den Themen
Flucht, Fremdsein und Heimat. Die „Eine Welt Filmtage“ ermöglichen seltene
Einblicke in das Leben und die Kultur anderer Länder und behandeln
gesellschaftskritische Themen. Gezeigt werden in Kooperation mit dem Eine
Welt Forum Düsseldorf e.V. herausragende Dokumentationen und Spielfilme
in Erstaufführung – mit Werken unter anderem aus Deutschland („Stadt als
Beute“), Neusseland („Mahanna – eine Maori-Saga“), Serbien („Enklave“),
Frankreich („Von Trauben und Menschen“), Mexiko („Mirar Morir“), Tunesien
(„Hedi“), Türkei und Schweiz („Köpek – Geschichten aus Istanbul“) und den
Niederlanden („Burden of Peace“).

Das Forum Freies Theater thematisiert in einer Aufführung die Situation der
Ureinwohner Brasiliens und auch das „Junge Schauspiel“ des Düsseldorfer
Schaupielhauses ist mit dabei. „Am 19. September eröffnen wir im Jungen
Schauspielhaus an der Münsterstraße 446 das ‚Café Eden‘. Jeden Montag wird
dort von jungen Schauspielern eine Premiere geboten, zudem wollen wir als
Stadttheater einen Ort der Begegnung schaffen und die Stadtgesellschaft mit
Migranten und Flüchtlingen zum Dialog verführen“, sagt Stefan Fischer-Fels,
künstlerischer Leiter der Kinder- und Jugendtheatersparte am Schauspielhaus. Das Café Eden wird jeden Tag von 15 bis 22 Uhr geöffnet sein und soll Raum
bieten für Spiel, Begegnung, Kunst und Kultur inklusive Theateraufführungen.