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Das Eine Welt Forum Düsseldorf e.V. ist ein Netzwerk für Entwicklungszusammenarbeit in Düsseldorf und fördert die Eine Welt Arbeit durch:

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  • Mitarbeit in politischen und bürgerschaftlichen Gremien
  • Akquisition von Sponsoren
  • Partizipation in Arbeitsgruppen und Bündnissen
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Kulturkooperationen und Bildungsarbeit

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M.U.K.A.- Project

1994 – das Ende der Apartheid – war für die Menschen in Südafrika eine Zeit voller Umbrüche. Viele Jugendliche zog es von den Townships in die Zentren der Städte, wo sie sich häufig auf der Straße wieder fanden. Hier nahm M.U.K.A.-Project 1995 seinen Anfang. In einem „Shelter“ der Evangelischen Friedenskirche Johannesburg, trafen sich Jugendliche, die ursprünglich aus Soweto stammten, und begannen gemeinsam Theaterstücke zu entwickeln. Sie nannten sich „Most United Knowledgeable Artists“ – kurz M.U.K.A. – und verarbeiteten in ihren Inszenierungen ihre Erfahrungen als Straßenkinder. Für ihre Auftritte machten sie Straßen, Gemeindezentren und Kirchen zu ihrer Bühne.

M.U.K.A. als Zufluchtsort: 

Heute ist das Projekt eine feste Institution in Hillbrow, einem sozialen Brennpunkt im Zentrum Johannesburgs. Bei M.U.K.A Project kommen Kinder und Jugendliche aus allen Bevölkerungsgruppen des Ghettos zusammen. Zurzeit erarbeiten knapp 100 junge Menschen in alterspezifischen Gruppen Theaterstücke und traditionelle Tänze. Außerdem machen sie dazu die Musik und organisieren Workshops. Aus der Handvoll Straßenkinder von einst sind professionelle Theater- und Projektmanager geworden.

Für die Produktion, die sie im Rahmen der KinderKulturKarawane 2015 in Europa zeigen werden, recherchierten die Jugendlichen des Projektes intensiv zum Thema Klimawandel und Klimagerechtigkeit. Dabei betrachteten sie sowohl die reichen Vorstädte als auch die verarmten Stadtteile von Johannesburg und deren Umgang mit dem Thema Erderwärmung.
Ihre Erkentnisse bringen die Jugendlichen von M.U.K.A.–Project in ihrer packenden Theaterinszenierung „Inheritance – Das Erbe“ mit Musik und Tanz auf die Bühne. Ab Mai wird diese zunächst in zahlreichen Schulen in Südafrika gezeigt, bevor sie dann im Herbst mit der KinderKulturKarawane nach Deutschland kommt.

In dem Stück geht es um Nyambose, einen typischen Familienmenschen. Er lebt mit seiner Frau Kelly und seinen Kindern in der Gemeinde von ‚Browhill‘. Dort gehen seine Töchter Sidumisile, 11 Jahre, und Nozi, 8 Jahre, auf die örtliche Schule. Er hat schon drei Jahre lang als Wachmeister gearbeitet, als er auf einmal Nyambose in großen Schwierigkeiten, aufgrund von hohen Schulden bei zahlreichen illegalen Kredithaien. Seine Kinder werden der Schule verwiesen, da er ihre Ausbildung nicht mehr bezahlen kann und seine Frau verlässt ihn für einen reicheren Mann aus ihrer Nachbarschaft.

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