ÜBER UNS

Das Eine Welt Forum Düsseldorf e.V. ist ein Netzwerk für Entwicklungszusammenarbeit in Düsseldorf und fördert die Eine Welt Arbeit durch:

  • Vernetzung der Initiativen
  • Mitarbeit in politischen und bürgerschaftlichen Gremien
  • Akquisition von Sponsoren
  • Partizipation in Arbeitsgruppen und Bündnissen
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Kulturkooperationen und Bildungsarbeit

mehr erfahren

Schirmleute 37. EINE WELT TAGE:

●   Dr. Stephan Keller Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf

●   Simone Bruns, Direktorin der Volkshochschule Düsseldorf

●   Wilfried Schulz, Generalintendant des Düsseldorfer Schauspielhauses

pic
Revue der Ausstellungseröffnung „Sichert(e) sich auch unser Land einen Platz an der Sonne?“

Lesezeit: 1 MinuteAm 20.11.2021 wurde im Düsseldorfer Stadtmuseum die Ausstellung „Sichert(e) sich auch unser Land einen Platz an der Sonne?“ eröffnet. Organisiert wurde die Veranstaltung in Kooperation von Eine Welt Netz NRW, Stadtmuseum Düsseldorf und Eine Welt Forum Düsseldorf e.V.

In der Ausstellung geht es um den langen Schatten der deutschen Kolonialvergangenheit und die koloniale Kontinuitäten, die sich bis in die Gegenwart erstrecken. Anhand von den Gemälden des Künstlers Naseer Alshabani und begleitenden Roll-Ups werden die koloniale Vergangenheit Deutschlands,  die Aufteilung Afrikas der ehemaligen Kolonialmächte sowie deren Positionierung auf dem Sonnenplatz thematisiert. Auch die Auswirkungen in die Gegenwart werden anhand von Raubkunst ehemaliger Kolonien in Museen sowie Straßennamen, die auf Kolonialverbrechen hinweisen, deutlich.

Bei der Ausstellungseröffnung begrüßten zuerst Stephanie Widholm, Geschäftsführerin des Eine Welt Forums Düsseldorf, Dr. Susanne Anna, Direktorin des Stadtmuseums, und Ahm Abdul Hai, Promotor für Interkulturelle Öffnung und Entwicklungszusammenarbeit im Regierungsbezirk Düsseldorf, die anwesenden Gäste. Anschließend hielt Serge Palasie, NRW-Fachpromotor für Flucht, Migration und Entwicklung beim Eine Welt Netz NRW, einen spannenden inhaltlichen Vortrag zur Einordnung der Ausstellung. Danach gab es die Möglichkeit, die Bilder genauer zu betrachten und sich in informeller Runde auszutauschen. Auch der Künstler Naseer Alshabani war anwesend und stand für Rückfragen zu den Bildern zur Verfügung.

Die Ausstellung kann noch bis einschließlich 02.01.2022 im Stadtmuseum besichtigt werden. Außerdem werden auf unserem Instagram Kanal im Verlauf der Ausstellung Interviews zu dem Thema kolonialer Kontinuitäten und deren Bedeutung in verschiedenen Kontexten sowie spannende Materialien veröffentlicht. Schauen Sie doch gerne mal hier vorbei.

 

Foto: AHM Abdul Hai